Poreč Major Series wurde mit der „Zlatna Koza“ ausgezeichnet

Die Poreč Major Series wurde mit der „Zlatna Koza“ ausgezeichnet. Die Ziege (Koza) ist das Wappentier der Gespannschaft Istrien, jenem Teil von Kroatien, in dem das Turnier 2015 ausgetragen wurde.

Die besten Veranstaltungen eines Jahres werden dabei mit dem prestigeträchtigen „Zlatna Koza – Capra Dóro Award“ gekührt. Dieser Award steht für herausragende Leistungen und Marketing-Aktivitäten für den istrischen Tourismus. Das erste Swatch Beach Volleyball Major Series Turnier in Porec überzeugte nicht nur 62,200 Zuschauer und Besucher während der Veranstaltungswoche, sondern auch das Board’s Tourist Council in Istrien.

Mit einigen der schönsten Side Courts während der ganzen Major Series World Tour und einem wunderbaren Center Court waren die direkt an der adriatischen Küste ausgetragenen Porec Major Turniere 2015, ein großartiger Erfolg. Herausragende Spieler, eine traumhafte Umgebung und vielfältige Zusatzprogramme ließen die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Die Porec Major Series waren in Bezug auf die Anzahl der Top-Athleten als auch dem zur Verfügung stehenden Preisgeld in Höhe von USD 800.000 das bisher größte Sportereignis in Kroatien überhaupt. Hannes Jagerhofer, Vorstandsvorsitzender der Beach Major Company richtete seinen Dank an die Stadt Porec sowie an Valter Flego, dem Präsidenten des istrischen Tourismusverbandes für deren tatkräftige Unterstützung während des ganzen Jahres, aber auch für diese herausragende Auszeichnung.

Wir arbeiten bereits jetzt intensiv an den Vorbereitungen für die Porec Major Series 2016 und wir können es kaum erwarten, wieder hier zu sein! „,

so Hannes Jagerhofer, der in Rovinj mit vor Ort war, die Auszeichnung vom Präsidenten des istrischen Tourismusverbandes entgegen zu nehmen.

Die Termine für die Swatch Beach-Volleyball Major Series als Teil der FIVB World Tour 2016 stehen bereits fest:

  • Porec: 28. Juni – 3. Juli
  • Gstaad: 5. Juli – 10. Juli
  • Klagenfurt: 26. Juli 26 – 31. Juli
  • Swatch Beach-Volleyball FIVB World Tour Finale 2016:  25. Oktober -30. Oktober

Getreu dem Motto: See you @ The Beach!

 

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Die Swatch Beachvolleyball Major Series 2015 in Porec

Vom 2. bis 7. Juni fand das erste Turnier der neu geschaffenen Swatch Beach Volleyball Major Series in Poreč an der adriatischen Küste in Kroatien statt.

Die Swatch Beachvolleyball Major Series entstanden aus einem Joint Venture zwischen den österreichischen Unternehmen Red Bull und ACTS.
Red Bull, in den 1980er Jahren von Dietrich Mateschitz gegründet, ist mit den Schwerpunkten Sport und Lifestyle eine der bekanntesten Marken der Welt.
Die ACTS-Gruppe, eine Agentur, die 1990 von Hannes Jagerhofer gegründet wurde, ist ein Full-Service-Provider von Event-Marketing, Kommunikation und Online-Diensten.

Die Zusammenarbeit mit einer weltweit erfolgreichen Marke und einem erfahrenen Promoter hebt Beachvolleyball nun auf eine ganz neue Ebene.

Darüber hinaus ist nun ein weiterer starker Partner mit an Bord: Die Swatch Group unterstützt den Sport und seine Athleten als Titelsponsor der Swatch Beach-Volleyball Major Series. Die Zusammenarbeit ist darauf abgestimmt, Beachvolleyball weltweit zur Nummer eins der Sommersportveranstaltungen zu entwickeln und die folgende Vision zu verwirklichen: „Beach-Volleyball soll zum multimedialen Sport- und Unterhaltungs- Event für Sportler, Fans & Partner entwickelt werden“.

Auch wir waren vor Ort und erlebten den ersten Spieltag, die „Womens Competitons“ mit. Es gab insgesamt drei Austragungsorte:
• Court 1: Center Court Poreč
• Court 2-4: Valamar Zagreb Hotel in Poreč
• Court 5-6: Zelena Laguna Resort in Poreč

 

Beginn am Court 1 war gegen 10.00 Uhr, anfangs war noch wenig Publikum vor Ort, das änderte sich aber als Österreich und später die Teams aus Kroatien und Deutschland gegeneinander antraten.

Beim Spiel Kroatien gegen Deutschland ging das Publikum mit, es wurde gezittert, angefeuert und auch etwas getrauert, als der Gastgeber Kroatien verlor!


Das Team aus Kroatien: Valentina Vrbanc und Ema Prenc

 

 


Das Team aus Deutschland: Julia Sude und Chantal Laboureur
Nach dem erfolgreichen Spiel gegen  Valentina Vrbanc und Ema Prenc aus Kroatien, gaben Julia Sude und Chantal Laboureur gerne Autogramme.


Chantal Laboureur


Julia Sude

Am Austragungsort „Center Court Poreč“ bot Swatch gemütliche „Relax-Zonen“ an.

Zudem wurde eine Auswahl an Uhren, so auch die erste vollautomatisch produzierte mechanische Armbanduhr, die Swatch Sistem 51 präsentiert.

Wir hofften – leider vergeblich – einen Blick auf die Touch Zero One von Swatch werfen zu können.
Der Rahmen hätte gut gepaßt, denn die Touch Zero One, welche im Sommer 2015 für weniger als 150 Franken (rund 140 Euro) in den Handel kommen soll, ist mit Funktionen ausgestattet welche beim Beachvolleyball Informationen sammeln soll.

Zudem bot sich für ganz „Mutige“ ein Sprung aus luftiger Höhe, quasi als Training fürs Beach Volleyball, an.

Mit einem wunderschönen Blick auf das Meer und die Altstadt von Poreč konnte man sich nach den, auch für die Zuschauer mental anstrengenden Spielen, evtl. bei einem guten kroatischen Bier – das Karlovacko – erholen.

Am Court 2-4, am Valamar Zagreb Hotel fanden zeitgleich Spiele statt.

Das Event in Poreč, war die erste Station der Tournee von insgesamt vier Stationen auf der ganzen Welt.
Die besten Athleten der Welt nehmen teil und zeigen Sport auf höchstem Niveau in dieser olympischen Disziplin. Die Tour ist im Begriff, neue Maßstäbe in der Branche der Sportveranstaltungen zu setzen und bietet dabei für die Athleten Preisgelder in Rekordhöhe und für die Fans optimale Unterhaltung.

Swatch ist Titelsponsor der Beach Volleyball Major Series 2015. Das Turnier findet an drei spektakulären Orten in Europa statt: in Poreč, einer 2000 Jahre alten kroatischen Hafenstadt, in Stavenger an der norwegischen Küste und in dem wunderschönen alpinen Ferienort Gstaad in der Schweiz.

Swatch unterstützt außerdem die CEV European Championships in Klagenfurt und ist Titelsponsor des FIVB World Tour Final am kultigen “Spring Break Beach” in Fort Lauderdale, Florida.

 

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Das Red Bull Air Race 2015 in Rovinj (Kroatien)

In Rovinj (Kroatien) war am Wochenende 30. / 31. Mai 2015 jede Menge los, am Himmel, zu Wasser und auch zu Land, unmittelbar am Wasser.
Warum? – Die Frage ist schnell beantwortet: Der kleine Ort Rovinj war einer der Austragungsorte der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015.

Die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft ist eine internationale Luft – Rennserie. Es werden hierbei einmotorigen Propellermaschinen eingesetzt, welche etwa 350 PS (etwa 260 kW) leisten und Geschwindigkeiten von bis zu 400 km/h erreichen können.

Das Ziel ist es, einen Luft-Rennkurs, der mit luftgefüllten Pylonen abgesteckt ist, die vorgeschriebenen Manöver in möglichst kurzer Zeit und mit so wenigen Fehlern wie möglich zu absolvieren. Die Piloten können in jedem Rennen Punkte für die Weltmeisterschaft holen. Der Pilot mit den meisten Punkten nach dem letzten Rennen wird der Red Bull Air Race Weltmeister.

 

In dieser Saison gehen 14 Piloten an den Start.

  1. Hannes Arch (Österreich)
  2. Peter Besenyei (Ungarn)
  3. Paul Bonhomme (Vereinigtes Königreich)
  4. Kirby Chambliss (Vereinigte Staaten)
  5. Matthias Dolderer (Deutschland)
  6. Michael Goulian (Vereinigte Staaten)
  7. Matt Hall (Australien)
  8. Nigel Lamb (Vereinigtes Königreich)
  9. Nicolas Ivanoff (Frankreich)
  10. Pete McLeod (Kanada)
  11. Francois Le Vot (Frankreich)
  12. Yoshihide Muroya (Japan)
  13. Martin Šonka (Tschechien)
  14. Juan Velarde (Spanien)

 

Es werden in der Saison 2015 insgesamt acht Rennen durchgeführt.

Die bisherigen Stationen waren:
13./14. Februar: Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate)
16./17. Mai: Chiba (Japan)
30./31. Mai: Rovinj (Kroatien)

Die nächsten Stationen sind:
4./5. Juli: Budapest (Ungarn)
15./16. August: Ascot (Großbritannien)
5./7. September: Spielberg (Österreich)
26./27. September: Fort Worth (USA)
17./18. Oktober: Las Vegas (USA)

Das Red Bull Air Race besteht aus den Flugsessions: Training, Qualifying, Round of 14, Round of 8 und Final-4.

Das TRAINING findet an den Tagen vor dem Qualifying statt. Für die Master-Class-Piloten gibt es zwei Trainingstage, welche jeweils aus zwei verpflichtenden Trainingssessions bestehen. Die Zeit des finalen Trainings (Training 4) ist ausschlaggebend für die Reihenfolge des Qualifyings.
Das QUALIFYING findet einen Tag vor dem Rennen statt. Es beinhaltet eine verpflichtende Qualifying-Session. Anhand der Ergebnisse des Qualifyings wird die K.o.-Runde Round of 14 festgelegt. Der Schnellste des Qualifyings trifft in dieser auf den Langsamsten, der Zweitschnellste auf den Vorletzten usw.

Die erste Session am Renntag ist die ROUND OF 14. Hier treten die Piloten in „Mann gegen Mann“-Duellen gegeneinander an. Die sieben „Round of 14″-Gewinner qualifizieren sich ebenso für die „Round of 8″ wie der schnellste Verlierer. Die Piloten, die es nicht in die Round of 8 schaffen, erhalten entsprechend ihrer Zeiten die Platzierungen 9 bis 14.

In der ROUND OF 8 trifft der schnellste der Round of 14 auf den schnellsten Verlierer, der Zweite auf den Siebten, der Dritte auf den Sechsten und der Vierte auf den Fünften. Die vier Gewinner dieser Duelle qualifzieren sich für das Final – 4. Die restlichen Zeiten der Round of 8 legen die Endplatzierungen von 5 bis 8 fest. Die vier schnellsten Piloten aus der Round of 8 kämpfen im FINAL- 4 wieder einzeln in einem Lauf gegeneinander an und fliegen um die Positionen 1, 2, 3 und 4.

Der Startflughafen und auch Trainingsort war der Flughafen des kleinen Fischerortes Vrsar. In Vrsar fiel das Event mehr durch die vielen MINIs mit den „Red Bull Air Race – Logos“ und durch das laustarke Motorengeräusch in der Luft, denn durch Werbeplakate auf. Hier haben die Veranstalter noch Potenzial, dieses einzigartige Event den Gästen und Urlaubern durch bessere Information nahezubringen.

Am Flughafen konnte man beim Training zusehen, zudem wurden für die zwei Wettkampftage eine Tribüne und eine Großbildleinwand aufgebaut, somit hatten die Zuschauer die Möglichkeit die Starts und Landungen der Flugzeuge life zu sehen und das Rennen in Rovinj via Leinwand mit zu verfolgen. Leider wurde diese Möglichkeit vor Ort zu wenig publiziert.

Wir verfolgten in Vrsar einen Trainingstag. Es war einfach fesselnd, die Geschwindigkeit und das unglaubliche Geschick der Piloten, im Umgang mit diesen Hochleistungsmaschinen zu beobachten.

Am Sonntag sahen wir uns in Rovinj die „Round of 14″ und die „Round of 8″ dann vom Wasser aus an.

Die Stimmung war gewaltig: hunderte von Booten und Yachten, vom kleinen 5 PS Schlauchboot über Fischer- und Ausflugsboote bis hin zu Luxus-Yachten lagen hier außerhalb der „Sperrzone“ vor Anker.

Einige Wassersportler mit neuartigen Jet-Surfbrettern sorgten ebenfalls für Abwechselung.

Die in Rovinj eigens aufgebaute Tribüne war sehr gut besucht.

BREITLING ist der offizielle Zeitnehmer für die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft, die Firmengeschichte läßt diese Tatasache logisch erscheinen:
Schon Gaston Breitling, der Sohn des im Jahr 1914 verstorbenen Firmengründers, beginnt sich im Zuge der damals neu einsetzenden Entwicklung der Luftfahrt für Fliegerei zu interessieren und stellt Überlegungen an, wie sich Uhren hierzu geeignet einsetzen lassen. Bereits ab 1914 werden Armbanduhren mit Chronographenfunktion für sportliche und militärische Zwecke gefertigt, und 1915 fertigt Gaston Breitling den ersten Armbandchronographen mit zentralem Sekundenzeiger und 30-Minuten-Zähler.

Mit diesem Handgelenkinstrument ermöglicht er Flugzeugpiloten, Messungen der Flugzeit und andere Berechnungen durchzuführen.
1923 entwickelt Breitling den ersten Chronographendrücker; zuvor war der Start und die Rückstellung der Kurzzeitmessung noch über die Aufzugskrone erfolgt.

Gaston Breitling starb im  Juli 1927, erst 1932 kann Willy, sein einziger Sohn, die Firmenleitung übernehmen. Er setzt die Innovationstätigkeit seines Vorgängers fort. Schon 1930 hatte die Firma ca. 40 verschiedene Chronographen-Modelle anbieten können. Die Erfindung des zweiten Chronographendrückers im Jahre 1934 untermauert die Vorrangstellung der Firma. Im Jahre 1936 bringt Willy Breitling einen berühmt gewordenen Bordchronographen für Flugzeuge auf den Markt, der später von über 30 Luftfahrtgesellschaften verwendet wird, und beliefert seither die Royal Airforce mit Borduhren für ihre Flugzeuge.

Die Automarke MINI, der Logistikdienstelister DHL, sowie X-BIONIC und GARMIN unterstützen die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft ebenfalls.

Es war einfach phänomenal wie die einzelnen Piloten diesen Luft-Rennkurs absolvierten. Sie flogen zackig und präzise entlang der luftgefüllten Pylonen, in einer enormen Geschwindigkeit bei der es einem schon beim Zusehen mulmig wurde.

Noch bizarrer war es, zu verfolgen, wie diese wendigen Maschinen den 90 Grad Lagewechsel absolvierten oder auch nahezu senkrecht zum Himmel aufstiegen, um dem Publikum dann weitere waghalsige Manöver zu zeigen.

Aber nicht nur das „Air Race“ selbst war beeindruckend, sondern auch das Rahmenprogramm, denn Fallschirmspringer, Wasserflugzeuge und Hubschrauber brachten die Zuschauer zum Staunen und sorgten immer wieder für stockenden Atem.

Der Österreicher Hannes Arch konnte den dritten Saison-Stopp der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015, also das Rennen in Rovinj, für sich entscheiden.

Der Sieg bescherte ihm in der Gesamtwertung Platz 3  und er konnte somit seinen Rückstand auf Bonhomme und Hall auf acht Punkte reduzieren. Bei dem Rennen in Abu Dhabi und in Chiba belegten jeweils Paul Bonhomme (Vereinigtes Königreich) und der Australier Matt Hall die Plätze eins und zwei.

 

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